GfT Leitsystem

Das GfT Leitsystem ist eine leistungsfähige Einheit zur Datenerfassung und -auswertung sowie zur Protokollierung von technischen Störungen der Endgeräte vom Typ FWM1. Es ermöglicht eine komfortable und bedienerfreundliche Verwaltung der angeschlossenen Fernwirkstationen. Durch volle Netzwerk- und Multi-User-Fähigkeit lässt es sich flexibel an die jeweilige Aufgabenstellung anpassen.
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Im Folgenden erhalten Sie eine Übersicht über die Funktionen des GfT Leitsystems:
- Anbindung von Fernwirkendgeräten vom Typ FWM1/FWM1 plus über Internet (GPRS)
- Entgegennahme und Protokollierung von Störmeldungen und Betriebsmeldungen
- Erfassung und Auswertung historischer Daten (Messdaten)
- Netzwerkfähig (LAN, WAN), multiuserfähig
- SQL-Datenbank, automatische Sicherungsfunktionen
- komfortables Erstellen von Berichten (Tages-, Wochen-, Monats-, Jahresberichte)



- Erstellen von graphischen Diagrammen (auch von mehreren Messpunkten und Geräten in einem Diagramm)


- Prozessabbild: Anzeige des aktuellen Status und Zustands eines Fernwirkgeräts FWM1. Bei GPRS-Endgeräten können mehrere Prozessabbilder gleichzeitig dargestellt werden.
Der Anwender kann beliebig viele Prozessabbild-Visualisierungen komfortabel per Drag&Drop selbst erstellen und verwalten. Eine Projektierung durch externe Dienstleister ist nicht erforderlich. Dadurch behält der Kunde jederzeit die volle Kontrolle über die Gestaltung, Anpassung und Erweiterung seiner Visualisierungen.



- Laufzeit- und Störmeldungsanalyse: Laufzeiten von Pumpen, Kompressoren etc sowie Anzahl von Störmeldungen können kontinuierlich erfasst und ausgewertet werden. Dadurch werden Anwender frühzeitig auf Unregelmäßigkeiten und Abweichungen im Betriebsverhalten aufmerksam.
So lassen sich beispielsweise ungleichmäßig ausgelastete Pumpen innerhalb einer Station erkennen. Auch auffällige Veränderungen, wie stark ansteigende Laufzeiten, können frühzeitig auf Verschleiß, Leistungsabfall oder einen erhöhten Wartungsbedarf von Anlagenkomponenten hinweisen



- Unterstützung für Regenüberlaufbecken: Tages-, Wochen- und Monatsberichte. Tagesberichte erfassen Einzelereignisse (Start, Ende, Dauer sowie Abschlagsmenge)
- der integrierte Stammdateneditor ermöglicht die komplette Verwaltung und Administration der Daten durch den Endanwender. Es ist keine externe Projektierung erforderlich. Konfigurationen der FWM1 können komfortabel aus der Parametriersoftware importiert werden.

- Darstellung von Anlagenstandorten bis hin zur Detailaufnahmen durch Karten- und Bildmaterial des Anwenders. Die Einbindung der Graphiken kann durch den Anwender über den integrierten Editor selbst vorgenommen werden.
- benutzerdefinierte Detail-Datenbank zu jedem Fernwirkendgerät vom Typ FWM1 (Pumpentyp, Zeitpunkt der nächsten Wartung etc.)
- optional mit OPC-Server zur Anbindung von Drittprogrammen (z.B. WinCC, ACRON)
Konfigurationssoftware FWM1 Pro

Die Konfiguration der Fernwirkendgeräte FWM1 erfolgt über eine zum Lieferumfang der Geräte gehörende, kostenlose Software. Dabei kann die Parametrierung der Endgeräte über eine direkte Verbindung (Konfigurationskabel), Modemverbindung (analoges Modem, Legacy-Funktion) oder eine Internetverbindung (zu Endgeräten, die über GPRS angekoppelt sind) vorgenommen werden
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Zur Inbetriebnahme der Endgeräte ist eine Konfiguration über eine direkte Verbindung erforderlich.
Die Konfigurationssoftware erlaubt zusätzlich die Anzeige des aktuellen Prozessabbildes, das Auslesen und Darstellen des Fehlerspeichers sowie das Auslesen und Darstellen der historischen Daten (Messdaten) des FWM1. Ein Excel Export (CSV) der historischen Daten ist ebenfalls möglich.




OPC Server

Der GfT OPC Server ermöglicht die Anbindung externer Programme an das GfT Leitsystem. Über die OPC Schnittstelle können die internen Daten des GfT Leitsystems (aktueller Zustand und historische Messdaten der angekoppelten FWM1) Fremdprogrammen zur Verfügung gestellt werden, die als OPC-Client arbeiten können (WinCC, Acron, etc.).
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Der OPC Server besteht aus zwei OPC Modulen:
- Data Access Server (OPC DA) zur Bereitstellung des letzten bekannten Zustands der Endgeräte
- Historical Data Access Server (OPC HDA) zur Bereitstellung von Messdaten der Endgeräte
Ein beschreibbares Datenfeld erlaubt es, dem OPC Server Befehle zu erteilen, um z.B. Prozessabbilder zu starten/beenden, Betriebs- und Messdaten auszulesen sowie die Schaltausgänge der Endgeräte zu schalten. Hierdurch kann z.B. direkt aus der Oberfläche einer Visualisierung die Kommunikation mit den FWM1 Endgeräten durchgeführt werden, ohne auf die Oberfläche des GfT OPC Servers zurückgreifen zu müssen.
Der OPC Server ist sowohl als Einzelprogramm oder als Modul innerhalb des GfT Leitsystems verfügbar.
